Wer hätte gedacht, dass ein kleines Bild eine so magische Wirkung auf ein Kind haben kann? Im Mittelpunkt von „Tränen in ein Lächeln verwandeln“ stehen die wunderschönen Aquarelle einer außergewöhnlichen Künstlerin.

Lorraine Loots

Eine Künstlerin aus Südafrika mit der einzigartigen Gabe, Geschichten in winzige, bezaubernde Aquarelle zu verwandeln.

Wir hatten das große Glück, die äußerst begabte Künstlerin Lorraine Loots für unsere Kampagne gewinnen zu können. Sie verwandelte die Geschichten unserer vier Kinder in außergewöhnliche, kleine Bilder, während die Kinder ihr dabei zusahen.

“Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie von dem Projekt hörten?”

Aufgeregt! Es handelt von Kindern und Kunst – und verbindet damit zwei meiner Leidenschaften. Ich fand die Idee, mit Tränen zu malen, einfach toll. Dadurch wird etwas Trauriges in etwas Schönes verwandelt! Und nur eine einzige Träne reicht schon aus, um eins meiner winzigen Gemälde zu malen.

“Gab es für Sie an diesem Tag besondere Herausforderungen?”

Eine der Herausforderungen war, dass Tränen aus Salz und Wasser bestehen – nicht wie sonst normales Wasser. Aber das ist genauso wie anderes Papier oder ein neuer Pinsel. Man passt man seine Technik entsprechend an. Ich musste mich eben so darauf einstellen, dass es funktioniert.

Lorraine Loots

Lorraine wurde 1984 in Südafrika geboren und hat sich auf Miniatur-Gemälde spezialisiert. Die meisten ihrer Bilder sind nicht größer als 2,5 cm2 und sie beschreibt ihre Kunst als „Bilder für Ameisen“. Das war auch der Titel ihrer Ausstellung 2015 in New York mit mehr als 700 ihrer Kunstwerke. Mit den Aquarellen für die Ausstellung war Lorraine insgesamt 2 Jahre beschäftigt. Lorraines Buch „365 Postcards for Ants“ („365 Postkarten für Ameisen“) wurde von ihrer Heimatstadt Kapstadt inspiriert. Ihre Arbeit ist dank ihres wunderschönen Instagram-Accounts weltweit bekannt.

“Was glauben Sie: Wieso ist Ihre Kunst so großartig dazu geeignet Kinder aufzumuntern?”

Kreativität kann dabei helfen, mit Schmerzen umzugehen. Natürlich hat es die Kinder abgelenkt. Aber vor allem geht es darum, sich auf etwas Schönes zu konzentrieren. Dabei zuzusehen, wie etwas erschaffen wird – das lenkt davon ab, an sich selbst zu denken. Ich denke, es war der Prozess an sich, der die Kinder geheilt hat.

“Was haben Sie durch „Tränen in ein Lächeln verwandeln“ gelernt?”

Es war ein unglaubliches Erlebnis! Ich habe wirklich viel gelernt. Über Kinder und darüber, wie man eine Unterhaltung anfängt, wenn sie traurig sind. Ich habe gelernt, mit ihnen eine Verbindung aufzubauen – und das ist mir sehr wichtig.